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Aktuell sind in den Corona Zeiten um uns herum mehr Ängste denn je. Auch der Stress nimmt mega zu. Sorgen, Befürchtungen und eben auch echte Ängste die sich zeigen.

Es kann sein, dass du nun vermehrt Stress in dir spürst oder ihn eigentlich schon als Grundgefühl in dir kennst, es ist vertraut, und die ersehnte Entspannung, Ruhe und vielleicht auch einfach Lebensfreude fehlt. Oder ist definitiv zu wenig.

Mein Leben war jahrelang geprägt von Dauer-Stress und Angst, kennst du das?

Als Folge daraus habe ich mehrfach chronische Krankheiten entwickelt. Mein Körper zeigte mir damals schon eine Menge an Botschaften für mich, die ich aus meiner damaligen Not weder wahrnehmen konnte, noch hören wollte. Also war ich gefangen in der Dauerschleife, von Stress, Not, Erkrankung, Erschöpfung, Euphorie für eine Lösung/Ausweg um dann wieder in der Angst oder auch Depression zu landen.

Angst und Stress waren mein Grundgefühl, es war fast schon normal für mich.

Kennst du das auch?

Wie ist das bei dir – was stresst dich extrem?

Kennst du auch Ängste?

Zu den verschieden Ängsten und Ursachen würde ich gern in einem extra Artikel/Podcast für dich darauf eingehen, ganz achtsam, sehr verständlich, mitfühlend und Schritt für Schritt.

Denn um gleich mal mit der guten Nachricht dir ein Hoffnung und Zuversicht auf Veränderung zu geben:

Mir ist es gelungen, aus dem Kreislauf von Stress, Angst, Überforderung, gepaart mit den Erkrankungen, Depression und Erschöpfung herauszufinden.

Heute kann ich eine wunderbare, innige, liebevolle und echte Verbundenheit in mir spüren. Die mich nährt. Die mich beruhigt. Ich kenne heute viele Momente von wohltuender Entspannung. Auch Nachts – was unglaublich schön ist.

 

Nach und nach konnten meine chronischen Erkrankungen heilen, auf ganz natürliche Art und Weise. Meine Schmerzen im Körper und Rücken. Meine Schübe von einer Borreliose (nach einem Zeckenbiss war über viele Jahre krank, ohne es zu wissen). Meine Entzündung der Nervenstränge. Meine körperliche Schwäche und Steifheit (inkl. Rheuma). Meine Schwierigkeiten mit Schlafen. Meine Ängste, wenn ich unterwegs war. Allen voran: meine Magen- und Darmprobleme und mein geschwächtes Immunsystem. Meine Angst vor Übelkeit in geschlossenen Räumen. Meine Panik in geschlossen Räumen und vor zu großen Menschenansammlungen.

 

Puh, wenn ich das so schreibe, denk ich mir: wie wird dir es jetzt gehen, wenn du dass alles liest, bzw. hörst? Es erfordert gerade meinen ganzen Mut, mich dir so offen zu zeigen und gleichzeitig ist es schon seit Wochen mein Herzensanliegen, dir noch offener und ehrlicher zu begegnen, um dich damit vielleicht auch zu berühren, dir selbst auch näher kommen zu wollen.

Wie habe ich gelernt, aus den Ängsten heraus in Entspannung zu finden?

Wie kannst du lernen, von der Angst zur Entspannung zu kommen?

Da ich diesen Weg seit vielen Jahren nun gehe, eigentlich wirksam und aktiv seit 2011, seit ich auch mit der Methode der Anliegen-Aufstellungen und der IoPT von Franz Ruppert in Kontakt bin. Genau diese Methode, mit der ich auch traumasensibel begleite, konnte ich mich selbst immer mehr aus meinen ausweglosen Zuständen von Angst, Stress, Erstarrung und innerer Not herausführen lernen in meine eigene, liebevolle und stärkende Verbundenheit.

Und das entspannt mich (und die Anteile in mir).

Verbundenheit & Beziehungen – die Entspannung ermöglichen.

Das eigentlich heilsame, wundervolle an dem, was ich nach all den vielen Jahren von Not und anstrengenden Überlebensstrategien erfahren durfte – ist das wohltuende von achtsamer und stimmiger Verbundenheit.

Von Beziehungen, wo ich mich gesehen, gefühlt, verstanden und angenommen fühle –

In meinem Ich-Sein.

Stress und Ängste im heute als Überlebensstrategie

Den Stress, den wir uns eigentlich oft selbst machen, wo wir uns ständig in Überforderung und Funktionieren befinden, ist im Grunde auch eine Überlebensstrategie. Es verhindert den wirklichen Kontakt zu mir!

Die Ängste, die ich nun auf alles Mögliche projiziere, sind oft auch „verschoben“ von dem, was wirklich war. Dazu werde ich demnächst noch mehr erzählen…

 

Nur ein kleines Beispiel möchte ich dir hier nennen:

Meine Angst in geschlossen Räumen hatte etwas mit der Not von mir als kleinste Mädchen zu tun, wo ich sexueller Gewalt ausgesetzt war, keinen Schutz hatte und nicht „fliehen“ konnte. Die Tür war zu!

Als ich mit dem Mädchen von damals, mitfühlend und achtsam in Kontakt gekommen bin, und ihr zugehört hab, sie gesehen und angenommen hab, mit all den entsetzlichen und überwältigenden Beziehungserfahrungen, konnte ich mit der Zeit in geschlossen Räumen auch einfach sein.

Es ist wie ein „Entkoppeln“ von der damaligen Angst zu heute. Aber nicht mit einmal und sofort, sondern als Lernprozess, ja der manchmal schon mühsam ist, aber dein Gehirn und Nervensystem kann neu lernen!

 

Wie Entspannung trotz Ängsten und Stress in mir/in dir gelingen kann

In meinen Beratungen erlebe ich immer wieder den Moment, wenn wir mit den inneren Anteilen in einer Form von Selbstbegegnung / AnliegenAufstellung arbeiten, dass wenn etwas, auch wenn wir es so uns weder vorstellen noch wirklich glauben können oder wollen

Für uns selbst und unser Körpersystem wahr ist (du erinnerst dich dann an eine schmerzhafte Beziehungserfahrung, die vorher verdrängt oder verdreht war):

  • Entsteht ein tiefer Seufzer, eine ruhige, tiefe Entspannung im ganzen Körper, obwohl es so schlimm ist – aber die eigene, erlebte und erfahrene Wahrheit ist für einen Moment dann da.
  • Kombiniert mit dem, dass ich offen und in Verbindung mit dir da bin
  • Wenn du gleichzeitig mit dir und deinen Anteilen in Verbindung sein kannst, in Verbindung gehen kannst, die selber „siehst“ und „fühlst“ und voller Mitgefühl und bewusstem Gewahrsein dableibst

 

Entsteht in dir eine neue Beziehungserfahrung – endlich gesehen zu sein

 

Und es beruhigt. Es entspannt den ganzen Körper auf eine tiefe, heilsame Weise.

Auch dein Atem wird ruhiger und tiefer.

Wir schalten dann (ganz langsam) um im Autonomen Nervensystem von den

  • Kampf, Flucht oder Erfrierungs-Modus

In den ventralen Vagus: in unseren gesunden, guten Beziehungsmodus!

 

Das war und ist einer meiner Schlüssel, wie ich nach und nach die Ursachen von den Ängsten und enormen Stress, ja auch Scham in mir, „entschlüsseln“ konnte. Verstehen, neu einordnen und damit immer bewusster und wacher in der Gegenwart ankommen.

Diesmal ist es eben keine schnelle Lösung, sondern eher ein Lernen und Trainieren von Selbstregulation, von dem Kontakt mit mir.

Was mir noch geholfen hat, meine Entspannung zu fördern und was allgemein der „gesunde Beziehungs-Vagus-Nerv“ liebt und braucht:

  • Natur
  • Bewegung/Sport
  • Yoga
  • Musik
  • Alles, was beruhigt
  • Menschen, deren Stimme und Ton dich ruhiger werden lässt
  • Lernen von neuen Verhaltensweisen, die gut tun
  • Lernen von der Unterscheidungsfähigkeit der kindlichen Anteile, die Angst haben
  • Und meinen Überlebensstrategien
  • Zu meinem heutigem, gesunden, erwachsenen Ich
  • Heilsame, nährende, natürliche und gesunde Ernährung

 

Diese ganze Entwicklung, mein Heilungsweg und auch dein möglicher Heilungsweg, haben für mich Jahre gedauert. Und ich bin immer noch dabei.

Alle möglichen schnellen Versprechen zu Entspannung, wo zum Teil auch geführte Meditationen, Visionen, Familienaufstellungen, Vergebungen, Verzeihungs-Rituale, energetischen Lösen und Reinigen, Klopfen, einfach ignorieren, haben kurzfristig tatsächliche Erleichterung gebracht,

aber nicht die Verbundenheit von innen raus kommende Entspannung, die ich heute kenne und erlebe.

Meine Basis für Entspannung ist die Verbundenheit in mir & meinen guten Beziehungen

Und das ist es, was ich dir von Herzen gern zeigen möchte, dir näher bringen möchte, wie du auch in deine eigene Verbundenheit, in deine eigene Entspannung, trotz Stress und Ängsten finden lernst.

Hast du Fragen zu dem Prozess?

Magst du etwas zu deinen Erfahrungen erzählen?

Dann schreib mir eine E-Mail oder schreib auf Facebook oder Instagram dazu, ich freu mich!